
Die ersten beiden Runden des Wettbewerbs finden statt in der Hochschule für Musik Hanns Eisler, Charlottenstraße 55, 10117 Berlin, Raum 151 (Studiosaal). Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern stehen während des Wettbewerbs Proberäume in der Hochschule zur Verfügung. Ein detaillierter Probenplan wird vor Ort ausgehändigt, bzw. ausgehängt.
Die dritte und letzte Runde des Wettbewerbs – das Finale – findet statt im Kammermusiksaal der Philharmonie, Herbert-von-Karajan-Str. 1, 10785 Berlin.
Das Preisträgerkonzert des Wettbewerbs findet ebenfalls im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin statt.
Die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, 1950 gegründet, befindet sich in der historischen Mitte Berlins am Gendarmenmarkt, unmittelbar hinter dem Konzerthaus Berlin. Der Neue Marstall mit seiner prominenten Adresse am Schloßplatz nahe der Museumsinsel in der neuen Mitte Berlins wurde als weiterer Standort im April 2005 eröffnet.
Die angesehene Einrichtung unter der Leitung von Prof. Jörg-Peter Weigle verfügt über ein Sinfonieorchester, ein Kammerorchester, einen Chor, ein Studioorchester, ein Sinfonisches Blasorchester, das Ensemble Eisler Brass, das ECHO Ensemble für Neue Musik und zahlreiche Kammermusikvereinigungen.
Jährlich werden über 400 öffentliche Veranstaltungen (Konzerte, Musiktheateraufführungen, Vortragsabende und Examenskonzerte) präsentiert. Mit dem Konzerthaus Berlin und der Stiftung Berliner Philharmoniker bestehen intensive Kooperationen. In den beiden Häusern finden regelmäßig sinfonische, chorsinfonische und Dozenten-Konzerte statt.
In den letzten Jahren wurden mit der Universität der Künste das Kurt-Singer-Institut für Musikergesundheit, das Institut für Neue Musik und das Jazz-Institut Berlin gegründet. Die Einrichtungen sind Zeichen des umfassenden Ausbildungsprofils von innovativem Format.
International renommierte Künstler wie Kolja Blacher, Gidon Kremer, Hanspeter Kyburz, Marie Luise Neunecker, Thomas Quasthoff, Julia Varady, Antje Weithaas und Tabea Zimmermann-Sloane gewährleisten als Pädagogen ein exzellentes Ausbildungsniveau. In Orchester-Workshops und Masterclasses arbeiten Künstlerpersönlichkeiten – Midori, Nikolaus Harnoncourt, Daniel Barenboim, Zubin Mehta, Kent Nagano, Seiji Ozawa, Thomas Quasthoff, Sir Simon Rattle, Christian Thielemann – mit Studierenden der Hochschule.
Herausragend sind, neben den ausgezeichneten Lehrern, der Praxisbezug in der Ausbildung und die Impulse, die von der Arbeit mit großen Künstlern ausgehen. Dies wird durch den engen Kontakt mit Spitzenorchestern und Musiktheatern und in Workshops erreicht. Von Orchesterworkshops, in denen das Hochschulsinfonieorchester öffentlich mit den bedeutendsten Dirigenten der Zeit arbeitet, bis zur Dirigentenwerkstatt Interaktion mit dem Kritischen Orchester, in der Dirigierstudierende mit Mitgliedern renommierter Spitzenorchester in künstlerischen Dialog treten und sich der professionellen Kritik stellen. Das öffentliche Arbeiten, die Bühnenerfahrung ist elementarer Aspekt der Ausbildung und macht die Hochschule gleichzeitig zum festen Bestandteil der Kulturlandschaft Berlins.
Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Sir Simon Rattle und Wolfgang Rihm unterstützen in ihrer Funktion als Ehrensenatoren die künstlerischen und pädagogischen Ziele der Hochschule.
Anfangs heftig umstritten, heute unumstritten eines der Wahrzeichen Berlins: die Philharmonie von Hans Scharoun. 1956 gewann der Architekt mit seinem Entwurf den Wettbewerb für den Neubau eines Konzertsaals für das Berliner Philharmonische Orchester. Sein modernes, visionäres Konzept erregte aber auch viele Gemüter. Es galt, den Bau (1960-1963) gegen viele Widerstände durchzusetzen. Mittlerweile ist der Konzertsaal mit seiner einzigartigen Architektur und Akustik Vorbild für viele andere Konzertsäle auf der ganzen Welt.