
In der historischen Mitte Berlins und dort an einem der schönsten Plätze, dem Gendarmenmarkt, befindet sich die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. 1950 gegründet, gilt sie als eine der renommiertesten Musikhochschulen Deutschlands. Die Hochschule verfügt über verschiedene Orchester, Chöre und zahlreiche Kammermusikvereinigungen. Jährlich werden über 400 öffentliche Veranstaltungen (Konzerte, Musiktheateraufführungen, Vortragsabende und Examenskonzerte) präsentiert. Mit dem benachbarten Konzerthaus Berlin, der Stiftung Berliner Philharmoniker und der Staatsoper Unter den Linden bestehen intensive Kooperationen. Das Kammerorchester der Hochschule spielt regelmäßig im Kammermusiksaal der Philharmonie und gemeinsam mit der Staatsoper werden Musiktheateraufführungen realisiert. Viele Dozenten der Hochschule – David Geringas, Gidon Kremer, Marie Luise Neunecker, Thomas Quasthoff, Julia Varady, Antje Weithaas und Tabea Zimmermann-Sloane – sind Solisten von Weltrang und gewährleisten als Pädagogen ein ausgezeichnetes Ausbildungsniveau.
Die drei Runden des Wettbewerbs „Das Lied – International Song Competition“ werden im Studiosaal der Hochschule für Musik Hanns Eisler, Charlottenstraße 55, Raum 151, ausgetragen. Alle drei Runden sind öffentlich, der Eintritt ist frei. Den Teilnehmern stehen während des Wettbewerbs Proberäume in der Hochschule zur Verfügung. Ein detaillierter Probenplan wird vor Ort ausgehändigt bzw. ausgehängt.
Das Preisträgerkonzert des Wettbewerbs findet am Sonntag, den 22. Februar 2009 im Apollo-Saal der Staatsoper Unter den Linden statt.
Die Staatsoper, die bereits 1742 eröffnet wurde, zählt zu den führenden Opernhäusern der Welt. Mit Daniel Barenboim wurde 1992 ein Musiker mit langjähriger internationaler Erfahrung als Künstlerischer Leiter und Generalmusikdirektor gewonnen. Wer in der ehemaligen „Königlichen Hofoper“ einen Opernabend erlebt, kommt nicht nur in den Genuss einer vorzüglichen Aufführung, sondern hat zugleich die Gelegenheit, eines der schönsten Opernhäuser der Welt zu besichtigen. Der Apollo-Saal mit seinem berühmten Marmor-Boden – ähnlich opulente Muster finden sich in Schloss Sanssouci in Potsdam – gehört auch dazu. Dieser prunkvolle Festsaal eignet sich hervorragend für Kammerkonzerte und Liederabende.